Petersdom 

Der Förderkreis   "ECCLESIA DEI"   Heidelberg 

Altar der Herz-Jesu-Kapelle in Heidelberg-Neuenheim 

Die heilige Messe in lateinischer Sprache im überlieferten römischen Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus gem. Moptu proprio „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007) feiern wir an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat und an jedem zweiten Mittwoch im Monat, immer um 18.00 Uhr in der St.-Anna-Kirche in Heidelberg-Altstadt, Plöck 4 und in der Herz-Jesu-Kapelle Heidelberg-Neuenheim, Gerhart-Hauptmann-Str. 15.

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Sonntag, 4. Juli 2010, 18.00 Uhr, St.-Anna-Kirche :
Dominica sexta post Pentecosten

(Sechster Sonntag nach Pfingsten)


Zur Austeilung des Weihwassers:„Asperges me“, „Schott“-Kyriale S. 1-2 oder „Magnifikat“ Nr. 170
Proprium:Schott“-Messbuch S. 626 -629 (Ausgabe 1961/62) oder „Magnifikat“ Nr. 126
Praefatio:Schott“ S. 487-488 oder „Magnifikat Nr. 61
Ordinarium Missae: Choralmesse Nr. 11 („Orbis factor“), „Schott“-Kyriale S. 34-38
oder Hefte
1. Credo, „Schott“-Kyriale S. 55-58 („Magnifikat“ Nr. 215) oder Hefte

Nach dem Schlußevangelium: Wettersegen, „Schott“ S. [269]-[270]
danach: „Salve, Regina, „Magnifikat“ Nr. 568

Heute Abend nach dem Hochamt: Herzliche Einladung zum „Nachtreff“ in der Cafeteria des St.-Anna-Heimes (s. Hinweise unten!)
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Introitus (Ps. 27, 8 - 9):

Dóminus fortitúdo plebis suae,et protéctor salutárium Christi sui est.
Der Herr ist seines Volkes Stärke und seines Gesalbten rettender Beschützer. Errette, Herr,
Dein Volk, segne Dein Eigentum, sei Du in Ewigkeit ihm Lenker. (Ps. ebd. 1) O Herr, ich ruf zu Dir:
mein Gott, o wende Dich nicht stumm von mir hinweg; denn bleibst Du stumm für mich, so gleich ich jenen, die ins Grab hinuntersteigen.

Epistola (Lesung): Röm. 6, 3-11 ; Evangelium: Mark. 8, 1-9


Gottesdienstordnung vom 14. Juli bis 19. September 2010 (jeweils um 18.00 Uhr!):

Mittwoch, 14. Juli (Herz-Jesu-Kapelle): Hl. Bonaventura

Sonntag, 18. Juli (St.-Anna-Kirche): 8. Sonntag nach Pfingsten

!!! Sonntag, 1. August (St.-Anna-Kirche): 10. Sonntag nach Pfingsten –
Nachfeier des Patroziniums der St.-Anna-Kirche (Fest der hl. Anna:26. Juli) !!!

Mittwoch, 11. August (Herz-Jesu-Kapelle): Hll. Tiburtius und Susanna

!!! Sonntag, 15. August (St.-Anna-Kirche): Fest Mariä Himmelfahrt !!!

Sonntag, 5. September (St,-Anna-Kirche): 15. Sonntag nach Pfingsten

!!! Mittwoch, 8. September (
St.-Anna-Kirche!): Fest Mariä Geburt !!!

Sonntag, 19. September (St.-Anna-Kirche): 17. Sonntag nach Pfingsten

Beichtgelegenheit: In der Regel ab 17.30 Uhr vor der Sonntagsmesse
(St.-Anna-Kirche, Beichtstuhl rechts neben der Eingangstür)


Jeweils eine ¾ Stunde vorher Rosenkranz, Gebet zum Heiligen Erzengel Michael (Schott S. 478) , Angelus (Schott S.[255]) und Zeit der Stille

Sechster Sonntag nach Pfingsten

Selige Osterstimmung beherrscht uns heute. Durch die heilige Taufe, die wir an Ostern neu aufleben ließen, sind wir Gottes „Volk, sein Gesalbter, sein Erbteil“ (Introitus). Durch die Taufe (Epistola) und Eucharistie (Evangelium) werden uns die Ostergüter zuteil. In der Feier der heiligen Messe spendet Christus, seinen Erlösungstod am Kreuze geheimnisvoll erneuernd, dem hungernden Volke in der Wüste dieser Welt das Brot des Lebens. In der Mitfeier der heiligen Messe sterben wir mit Christus der Sünde, der Welt und ihren Eitelkeitenund erstehen mit ihm zu neuem, gottgeweihtem Leben (Epistola). In der Kraft der heiligen Kommunion treten wir in sein „Zelt“ ein als vollberechtigte Bürger der himmlischen Heimat (Communio).
Aus dem „Schott“-Meßbuch, Seite 626

Sämtliche Einführungen und Erklärungen im „Schott“ verdienen es, einmal gelesen
zu werden.
Da wir für unsere heiligen Messen nur eine begrenzte Anzahl an „Schotts“ zur Verfügung stellen können, würde sich die Anschaffung dieses äußerst wertvollen Buches zum bestmöglichen Mitvollzug unserer heiligen, überlieferten römischen Liturgie auf jeden Fall lohnen. Auch als besonderes Geschenk erscheint es bestens geeignet.
Das „Schott“-Meßbuch (Ausgabe 1961/62) kann bestellt werden bei:
PRO MISSA TRIDENTINA, Fraschstr. 6, 70825 Korntal oder bei:
Priesterbruderschaft St. Petrus, Kapellenweg 5, D-88145 Opfenbach-Wigratzbad; Tel.: 08385/9221-0; Preis: 30.-€

Heute und früher – Was alles zur heiligen Messe gehört
von Robert Kramer
Die Teilnahme der Gläubigen in der überlieferten Liturgie
Das Mittun der Gläubigen in der überlieferten Liturgie ist scheinbar ein rein passives.
Doch muß hier unterschieden werden: In der sogenannten
stillen heiligen Messe, die oftmals während der Woche und am Sonntag als Frühmesse üblich war, gab es keinerlei äußere Beteiligung des Volkes. Gerade dadurch war aber das innere Mittun herausgefordert.
Man mußte mit Hilfe eines Meßbuches mit der deutschen Übersetzung der lateinischen
Texte („Schott“) die Texte mit dem Priester mitbeten; oder es wurde eine so genannte „Meßandacht“ aus dem Diözesangesangbuch herangezogen, die für die wichtigsten Teile
der heiligen Messe eine Art Betrachtungstext anbot.; oder man konnte frei mitbeten,
weil man nicht zum äußeren Mittun aufgefordert wurde. Im
Hochamt übernahm
der Kirchenchor, stellvertretend für das Volk, dessen Part, so daß man auch hier
auf die innere Beteiligung setzte.
Beim Choralamt dagegen, der eigentlich idealsten Form der römischen Liturgie, werden einige gleichbleibende Teile der heiligen Messe, das Ordinarium, bestehend aus Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus-Benedictus und Agnus Dei und die Responsorien bzw. Antworten bei der Präfation usw. abwechselnd mit einer Schola oder wenigstns einem Vorsänger und mit dem Priester (Responsorien), vom Volk gesungen.
Andere Meßformen, die früher vor allem im deutschen Sprachraum üblich waren - „Gemeinschaftsmesse“, „Betmesse“, „Betsingmesse“, „Singmesse“ waren bereits Vorformen der heutigen „Gemeindemesse“ und
haben im Grunde dazu beigetragen, daß die überlieferte Liturgie immer weniger als Mysterienliturgie verstanden und somit auch der gregorianische Choral, der „der römischen Liturgie eigene Gesang“
(II. Vatikanisches Konzil, SC, 116), immer stärker zurückgedrängt wurde
und dieser den Gläubigen allenfalls noch mit dem Requiem im Bewußtsein war.
Die oben genannten, teilweise durch die liturgische Bewegung der 1920-er Jahre propagierten Meßformen sprachen vor allem jene an, die nicht so sehr das eigene Beten, sondern das Mittun in der „Gemeinschaft“ vorzogen. Von hier aus war der Weg zur heutigen „Gemeindemesse“ bereits vorgezeichnet.
Die Rolle in der überlieferten Liturgie war und ist vorwiegend auf das innere Mittun abgestellt, so daß hier die Gläubigen zum inneren Gebet, zur Stille und zur Anbetung geführt werden.
(IK-Nachrichten, 3/2006, Seite 7, etwas verändert [B. C., 02/2010])



Hinweise und Mitteilungen

Sonntag, 1.August: An diesem Sonntag feiern wir das Patrozinium der St.-Anna-Kirche nach (Fest der heiligen Anna: 26. Juli). Dafür wollen wir zum ersten Mal
ein Lied zur heiligen Anna singen.

Kirchenmusik
Hochamt am 15. August (Fest Mariä Himmelfahrt)
Auch dieses wichtige Fest möchten wir sehr gerne wieder mit mehrstimmigem Gesang gestalten. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!
Bitte beim Organisten, Herrn Carolus melden (per Telefon oder E-Mail; Adressen s. unten!).

Herzliche Einladung zu unseren
Treffen nach dem Hochamt in der Cafeteria
des St.-Anna-Heimes
, in der Regel immer am 1. Sonntag im Monat nach dem Hochamt.
Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

PRO MISSA TRIDENTINA
Berichte und Bilder über die außerordentlich erfolgreiche Jahreshauptversammlung der Laienvereinigung in Essen können Sie anschauen in: www.kathnews.de,
www. pro-missa-tridentina.de , www.summorum-pontificum.de

Wir möchten diese sehr empfehlenswerten Webseiten Ihrer freundlichen Aufmerksamkeit empfehlen.

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Die für unsere Liturgie oft gewählte Bezeichnung Tridentinische Messe“ führt immer wieder zu der irrigen Auffassung, daß diese Liturgie erst durch das Konzil von Trient (1545-1563) quasi „erfunden“ wurde (was immer wieder auch von manchen Gegnern der Rehabilitierung der überlieferten Liturgie – oftmals wider besseres Wissen- als „Argument“ ins Feld geführt wird, um diese Liturgie zu diskreditieren). In Wahrheit geht diese Form vor allem auf den Heiligen Papst Gregor I., „der Große“ (* um 540, + 12. März 604; Papst von 590-604), also auf das 6/7. Jahrhundert zurück, wobei einige Teile sogar bis in die apostolische Zeit zurückreichen. Dem katholischen Meßbuch gab Gregor in der Liturgie seine bis zur Installation des „Novus Ordo“ durch Papst Paul VI. im Jahre 1970 in der römischen Kirche gebräuchliche Form. Das Konzil von Trient hat lediglich angeordnet, daß die auf Gregor den Großen zurückgehende Form (Stadtrömisches Missale) für die gesamte katholische Kirche (lateinischer Ritus) vorgeschrieben wird, wobei jene Riten, die zum Zeitpunkt des Konzils älter als 200 Jahre waren, weiterhin toleriert wurden (z.B. Dominikaner- und andere Ordensriten).

Auch die Bezeichnung
Alte Messe“/“Alter Ritus“ führt ohne weitere Präzisierung für manche Zeitgenossen allzu oft zu der irrigen Meinung, diese Liturgie sei auch „altmodisch“. Damit trägt man möglicherweise selbst zur Diskriminierung der von uns gefeierten Liturgie bei.

Aus diesen Gründen erscheint uns die Bezeichnung:
Überlieferter römischer Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus) am besten geeignet.
Zur Verwendung kommen jene liturgischen Bücher, die im Jahre 1962 in Gebrauch waren.
Dies gilt sowohl für die heilige Messe, als auch für die anderen sakramentalen Riten.




3.Mai 2009 – Erste heilige Messe in der außerordentlichen Form in der St.-Anna-Kirche Heidelberg als festliches levitiertes Hochamt

Bilder der ersten heiligen Messe in der außerordentlichen Form in der St. Anna-Kirche Heidelberg (externer Link - Pro Missa Tridentina)

Gegendarstellung zu dem Artikel „Heidelbergs Katholiken sind zerstört, entsetzt und fassungslos“ in der „Rhein-Neckar-Zeitung“ vom 11.02.2009

Übersicht: Die Kirchen in Heidelberg (externer Link)

Übersicht: Weitere papsttreue Vereinigungen im deutschen Sprachraum, die sich für die heilige Messe im klassischen römischen Ritus einsetzen

Hinweise und Mitteilungen

Bilder aus dem Förderkreis "ECCLESIA DEI" Heidelberg

Bilder aus dem Förderkreis "ECCLESIA DEI" - Palmsonntag 2000

Bilder aus dem Förderkreis "ECCLESIA DEI" - Feierliches Primizhochamt (Neupriester Andreas Hirsch), Juli 2001

Bilder aus dem Förderkreis "ECCLESIA DEI" - Ostern 2002

Bilder aus dem Förderkreis "ECCLESIA DEI" - Feierliches Primizhochamt, (Neupriester Georg Hirsch), Oktober 2002

Beiträge in den Informationsblättern des Förderkreises "ECCLESIA DEI" Heidelberg seit März 1998 :   

Papst Benedikt XVI. : Das apostolische Schreiben 
"Summorum Pontificum" Motu proprio vom 7. Juli 2007


Papst Benedikt XVI.


 

Das Gebet des Herrn 
gesprochen von Papst Pius XII 

Papst Pius XII.

 

 

 


Der Förderkreis „ECCLESIA DEI“ Heidelberg setzt sich dafür ein, dass gemäß dem von Papst Benedikt XVI. erlassenen Motu proprio ,,SUMMORUM PONTIFICUM“ vom7. Juli 2007 die Feier der heiligen Messe und die Spendung der übrigen Sakramente im überlieferten römischen Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus) gemäß den Büchern und Rubriken (=liturgischen Richtlinien), wie sie im Jahre 1962 in Kraft waren, überall dort, wo der Wunsch danach besteht, ohne Einschränkungen ermöglicht werden kann, was dem Wunsch des Heiligen Vaters entspricht. Zum Wesen dieser Liturgie zählt unter anderem die lateinische Sprache, die Sprache unserer heiligen Kirche und die Pflege des Gregorianischen Chorals, dem „der römischen Liturgie eigenen Gesang“ (II. Vatikanisches Konzil, SC, 116). Daraus ergibt sich die Zurückhaltung gegenüber der Verwendung der Landessprache und landessprachlichen Einfügungen aller Art in die heilige Messe und in die übrigen sakramentalen Riten des überlieferten römischen Ritus.




Kontaktadressen:
Pfarrer Klaus Dörner, Alte Rathausstr. 4, 76467 Bietigheim (Baden); Tel.: 07245/93070
H.-G. Bähr, Eduard-Mörike-Str. 6, 69221 Dossenheim, 06221-860302
B. Carolus, Max-Wolf-Str. 9, 69120 Heidelberg, 06221-484537


E-Mail:

1.) info-ecclesiadei-heidelberg@web.de

2.) info@ecclesiadei-heidelberg.de