|
Der Förderkreis "ECCLESIA DEI" Heidelberg |
|
Die heilige Messe in lateinischer Sprache im überlieferten römischen Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus gem. Moptu proprio „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007) feiern wir an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat und an jedem zweiten Mittwoch im Monat, immer um 18.00 Uhr in der St.-Anna-Kirche in Heidelberg-Altstadt, Plöck 4 und in der Herz-Jesu-Kapelle Heidelberg-Neuenheim, Gerhart-Hauptmann-Str. 15.
Introitus (Ps. 27, 8 - 9):
Dóminus
fortitúdo plebis suae,et protéctor salutárium
Christi sui est.
Der
Herr ist seines Volkes Stärke und seines Gesalbten rettender
Beschützer. Errette, Herr,
Dein Volk, segne Dein Eigentum,
sei Du in Ewigkeit ihm Lenker. (Ps. ebd. 1) O Herr, ich ruf zu
Dir:
mein Gott, o wende Dich nicht stumm von mir hinweg; denn
bleibst Du stumm für mich, so gleich ich jenen, die ins Grab
hinuntersteigen.
Epistola
(Lesung):
Röm. 6,
3-11 ;
Evangelium:
Mark.
8,
1-9
Gottesdienstordnung
vom 14. Juli bis 19. September 2010 (jeweils um 18.00
Uhr!):
Mittwoch,
14. Juli (Herz-Jesu-Kapelle): Hl. Bonaventura
Sonntag,
18. Juli (St.-Anna-Kirche): 8. Sonntag nach Pfingsten
!!!
Sonntag, 1. August (St.-Anna-Kirche): 10. Sonntag nach Pfingsten –
Nachfeier
des Patroziniums der St.-Anna-Kirche (Fest der hl. Anna:26. Juli)
!!!
Mittwoch,
11. August (Herz-Jesu-Kapelle): Hll. Tiburtius und Susanna
!!!
Sonntag, 15. August (St.-Anna-Kirche): Fest Mariä Himmelfahrt
!!!
Sonntag,
5. September (St,-Anna-Kirche): 15. Sonntag nach Pfingsten
!!!
Mittwoch, 8. September (St.-Anna-Kirche!):
Fest Mariä Geburt !!!
Sonntag, 19. September
(St.-Anna-Kirche): 17. Sonntag nach Pfingsten
Beichtgelegenheit:
In der Regel ab 17.30 Uhr vor der Sonntagsmesse
(St.-Anna-Kirche,
Beichtstuhl rechts neben der Eingangstür)
Jeweils
eine ¾ Stunde vorher Rosenkranz, Gebet zum Heiligen Erzengel
Michael (Schott S. 478) , Angelus (Schott S.[255]) und Zeit der
Stille
Sechster
Sonntag nach Pfingsten
Selige
Osterstimmung beherrscht uns heute. Durch die heilige Taufe, die wir
an Ostern neu aufleben ließen, sind wir Gottes „Volk,
sein Gesalbter, sein Erbteil“ (Introitus). Durch die Taufe
(Epistola) und Eucharistie (Evangelium) werden uns die Ostergüter
zuteil. In der Feier der heiligen Messe spendet Christus, seinen
Erlösungstod am Kreuze geheimnisvoll erneuernd, dem hungernden
Volke in der Wüste dieser Welt das Brot des Lebens. In der
Mitfeier der heiligen Messe sterben wir mit Christus der Sünde,
der Welt und ihren Eitelkeitenund erstehen mit ihm zu neuem,
gottgeweihtem Leben (Epistola). In der Kraft der heiligen Kommunion
treten wir in sein „Zelt“ ein als vollberechtigte Bürger
der himmlischen Heimat (Communio).
Aus
dem „Schott“-Meßbuch, Seite 626
Sämtliche
Einführungen und Erklärungen im „Schott“
verdienen es, einmal gelesen
zu werden.
Da wir für
unsere heiligen Messen nur eine begrenzte Anzahl an „Schotts“
zur Verfügung stellen können, würde sich die
Anschaffung dieses äußerst wertvollen Buches zum
bestmöglichen Mitvollzug unserer heiligen, überlieferten
römischen Liturgie auf jeden Fall lohnen. Auch als besonderes
Geschenk erscheint es bestens geeignet.
Das
„Schott“-Meßbuch (Ausgabe 1961/62) kann bestellt
werden bei:
PRO MISSA TRIDENTINA, Fraschstr. 6, 70825 Korntal
oder bei:
Priesterbruderschaft St. Petrus, Kapellenweg 5, D-88145
Opfenbach-Wigratzbad; Tel.: 08385/9221-0; Preis: 30.-€
Heute
und früher – Was alles zur heiligen Messe gehört
von
Robert Kramer
Die
Teilnahme der Gläubigen in der überlieferten Liturgie
Das
Mittun der Gläubigen in der überlieferten Liturgie ist
scheinbar ein rein passives.
Doch muß hier unterschieden
werden: In der sogenannten stillen
heiligen Messe, die
oftmals während der Woche und am Sonntag als Frühmesse
üblich war, gab es keinerlei äußere Beteiligung des
Volkes. Gerade dadurch war aber das innere Mittun herausgefordert.
Man mußte mit Hilfe eines Meßbuches mit der deutschen
Übersetzung der lateinischen
Texte („Schott“)
die Texte mit dem Priester mitbeten; oder es wurde eine so genannte
„Meßandacht“ aus dem Diözesangesangbuch
herangezogen, die für die wichtigsten Teile
der heiligen
Messe eine Art Betrachtungstext anbot.; oder man konnte frei
mitbeten,
weil man nicht zum äußeren Mittun
aufgefordert wurde. Im Hochamt
übernahm
der Kirchenchor, stellvertretend für das Volk, dessen Part,
so daß man auch hier
auf die innere Beteiligung
setzte.
Beim
Choralamt
dagegen,
der eigentlich idealsten Form der römischen Liturgie, werden
einige gleichbleibende Teile der heiligen Messe, das Ordinarium,
bestehend aus Kyrie,
Gloria, Credo, Sanctus-Benedictus und
Agnus
Dei und
die Responsorien
bzw.
Antworten bei der Präfation usw. abwechselnd mit einer Schola
oder wenigstns einem Vorsänger und mit dem Priester
(Responsorien), vom Volk gesungen.
Andere
Meßformen, die früher vor allem im deutschen Sprachraum
üblich waren - „Gemeinschaftsmesse“, „Betmesse“,
„Betsingmesse“, „Singmesse“ waren bereits
Vorformen der heutigen „Gemeindemesse“ und haben
im Grunde dazu beigetragen, daß die überlieferte Liturgie
immer weniger als Mysterienliturgie verstanden und somit auch der
gregorianische Choral, der „der römischen Liturgie eigene
Gesang“
(II. Vatikanisches Konzil, SC, 116), immer stärker
zurückgedrängt wurde
und
dieser den Gläubigen allenfalls noch mit dem Requiem im
Bewußtsein war.
Die oben genannten, teilweise durch die
liturgische Bewegung der 1920-er Jahre propagierten Meßformen
sprachen vor allem jene an, die nicht so sehr das eigene Beten,
sondern das Mittun in der „Gemeinschaft“ vorzogen. Von
hier aus war der Weg zur heutigen „Gemeindemesse“ bereits
vorgezeichnet. Die
Rolle in der überlieferten Liturgie war und ist vorwiegend auf
das innere Mittun abgestellt, so daß hier die Gläubigen
zum inneren Gebet, zur Stille und zur Anbetung geführt
werden.
(IK-Nachrichten,
3/2006, Seite 7, etwas verändert [B. C., 02/2010])
Hinweise und Mitteilungen
Sonntag,
1.August:
An diesem Sonntag feiern wir das Patrozinium
der St.-Anna-Kirche nach
(Fest der heiligen Anna: 26. Juli). Dafür wollen wir zum ersten
Mal
ein Lied zur heiligen Anna singen.
Kirchenmusik
Hochamt
am 15. August (Fest Mariä Himmelfahrt)
Auch
dieses wichtige Fest möchten wir sehr gerne wieder mit
mehrstimmigem Gesang gestalten. Neue Sängerinnen und Sänger
sind herzlich willkommen!
Bitte beim Organisten, Herrn Carolus
melden (per Telefon oder E-Mail; Adressen s. unten!).
Herzliche
Einladung zu unseren Treffen
nach dem Hochamt in der Cafeteria
des St.-Anna-Heimes,
in der Regel immer am 1. Sonntag im Monat nach dem Hochamt.
Über
eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen!
PRO
MISSA TRIDENTINA
Berichte
und Bilder über die außerordentlich erfolgreiche
Jahreshauptversammlung der Laienvereinigung in Essen können Sie
anschauen in: www.kathnews.de,
www. pro-missa-tridentina.de , www.summorum-pontificum.de
Wir
möchten diese sehr empfehlenswerten Webseiten Ihrer freundlichen
Aufmerksamkeit empfehlen.
+
+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +
+ + + + + + + + + + + +
Die
für unsere Liturgie oft gewählte Bezeichnung
„Tridentinische
Messe“
führt
immer wieder zu der irrigen
Auffassung,
daß
diese Liturgie erst durch das Konzil von Trient (1545-1563) quasi
„erfunden“ wurde (was immer wieder auch von manchen
Gegnern der Rehabilitierung der überlieferten Liturgie –
oftmals wider besseres Wissen- als „Argument“ ins Feld
geführt wird, um diese Liturgie zu diskreditieren). In Wahrheit
geht diese Form vor allem auf den Heiligen Papst Gregor
I., „der Große“ (*
um 540, + 12. März 604; Papst von 590-604), also auf das 6/7.
Jahrhundert
zurück,
wobei einige Teile sogar bis in die apostolische
Zeit
zurückreichen.
Dem katholischen Meßbuch gab Gregor in der Liturgie seine bis
zur Installation des „Novus Ordo“ durch Papst Paul VI. im
Jahre 1970 in der römischen Kirche gebräuchliche Form. Das
Konzil von Trient hat lediglich angeordnet, daß die auf Gregor
den Großen zurückgehende Form (Stadtrömisches
Missale) für die gesamte katholische Kirche (lateinischer Ritus)
vorgeschrieben wird, wobei jene Riten, die zum Zeitpunkt des Konzils
älter als 200 Jahre waren, weiterhin toleriert wurden (z.B.
Dominikaner- und andere Ordensriten).
Auch die Bezeichnung
„Alte
Messe“/“Alter Ritus“
führt
ohne weitere Präzisierung für manche Zeitgenossen allzu oft
zu der irrigen Meinung, diese Liturgie sei auch „altmodisch“.
Damit trägt man möglicherweise selbst zur Diskriminierung
der von uns gefeierten Liturgie bei.
Aus diesen Gründen
erscheint uns die Bezeichnung: Überlieferter
römischer Ritus
(außerordentliche
Form des römischen Ritus)
am
besten geeignet.
Zur
Verwendung kommen jene liturgischen
Bücher,
die im Jahre 1962 in Gebrauch waren.
Dies
gilt sowohl für die heilige Messe, als auch für die anderen
sakramentalen Riten.
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Bilder aus dem Förderkreis "ECCLESIA DEI" - Palmsonntag 2000 |
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Papst Benedikt XVI. : Das
apostolische Schreiben |
|
|
||||||||
|
|
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
Der Förderkreis „ECCLESIA DEI“ Heidelberg setzt sich dafür ein, dass gemäß dem von Papst Benedikt XVI. erlassenen Motu proprio ,,SUMMORUM PONTIFICUM“ vom7. Juli 2007 die Feier der heiligen Messe und die Spendung der übrigen Sakramente im überlieferten römischen Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus) gemäß den Büchern und Rubriken (=liturgischen Richtlinien), wie sie im Jahre 1962 in Kraft waren, überall dort, wo der Wunsch danach besteht, ohne Einschränkungen ermöglicht werden kann, was dem Wunsch des Heiligen Vaters entspricht. Zum Wesen dieser Liturgie zählt unter anderem die lateinische Sprache, die Sprache unserer heiligen Kirche und die Pflege des Gregorianischen Chorals, dem „der römischen Liturgie eigenen Gesang“ (II. Vatikanisches Konzil, SC, 116). Daraus ergibt sich die Zurückhaltung gegenüber der Verwendung der Landessprache und landessprachlichen Einfügungen aller Art in die heilige Messe und in die übrigen sakramentalen Riten des überlieferten römischen Ritus.
Kontaktadressen:
Pfarrer
Klaus Dörner,
Alte Rathausstr. 4, 76467 Bietigheim (Baden); Tel.: 07245/93070
H.-G.
Bähr, Eduard-Mörike-Str. 6, 69221
Dossenheim, 06221-860302
B. Carolus,
Max-Wolf-Str. 9, 69120 Heidelberg, 06221-484537
E-Mail:
1.) info-ecclesiadei-heidelberg@web.de